Sie denken voraus, während es sich auf diese Woche konzentriert

Sie wollen, dass Ihr Kind sich alle Türen offenhält, aber noch eine Predigt bringt auch nichts

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Seine Noten sind im Moment an sich ganz in Ordnung.

Aber viel von der Vorbereitung bleibt dann doch bis zum letzten Abend vor der Prüfung liegen, und Sie fragen sich, ob ohne den ganzen Stress und die Hektik nicht noch mehr drin wäre.

Und was passiert, wenn der Stoff anspruchsvoller wird? Sie wollen, dass ihm später alle Türen offenstehen und dass es seine Zukunft selbst entscheiden kann.

Sie haben schon ein paar Mal mit ihm darüber gesprochen. Ihr Kind verspricht, seinen Ansatz zu verbessern, aber bei der nächsten Prüfung läuft es dann wieder genau so wie immer.

Das ist frustrierend. Sie wollen nicht, dass Ihr Kind eine Chance verpasst, nur weil es mit der Vorbereitung immer bis zum letzten Moment wartet.

Aber Sie haben nach und nach auch keine Lust mehr, jede Woche dieselbe Rede zu halten.

Warum die Sorge um seine Zukunft bei ihm nicht ankommt

Sie machen sich Sorgen um die Zukunft Ihres Kindes, weil Sie wissen, was danach auf es zukommt.

Für Ihr Kind sind diese Zukunftssorgen dagegen etwas Abstraktes, das weit weg ist und mit dem es im Moment nicht unbedingt viel anfangen kann.

„Das gibt dir später bessere Chancen“ ist für Ihr Kind deshalb noch kein konkreter Grund, diese Woche etwas anders zu machen.

Und auch wenn Sie es natürlich gut meinen, fühlt sich jede Predigt auch immer ein bisschen so an, als würden Sie ihm nicht vertrauen.

Der Entwicklungspsychologe David Yeager erklärt, warum solche Reden über die Zukunft oft nicht wirken: Jugendliche wissen auch selbst, was gut für sie wäre.

Aber eben gerade weil sie das Gefühl haben, bei diesem Thema bevormundet zu werden, reagieren sie dann oft mit einer Trotzreaktion.1

Wie Sie auf einen gemeinsamen Nenner kommen

Oft ist es dann effektiver, die Diskussion von der Zukunft auf konkrete Elemente aus dem Alltag zu bringen.

Ihr Kind muss selbst sehen, dass selbstständigeres und regelmäßigeres Arbeiten zu weniger Stress vor den Prüfungen, mehr Selbstvertrauen in der Schule und besseren Ergebnissen führt.

Und wenn es dann sieht, dass eine gute Organisation mehr Zeit für andere Dinge und Hobbys bedeutet, ist das ein überzeugenderes Argument als noch eine Predigt.

Die Frage ist also nicht, wie Sie ihm klarmachen, warum das für seine Zukunft wichtig ist.

Die Frage ist: Wie sieht Ihr Kind selbst ganz konkret, was es ihm bringt, organisierter zu arbeiten?

Auf der nächsten Seite erklären wir Ihnen, wie Ihr Kind mit der LuxEdu-App selbstständig und effizient arbeiten kann.

Sodass es sich aktiv in seinen eigenen Lernweg eingebunden fühlt und selbst sieht, dass eine bessere Organisation ganz konkrete Vorteile hat.

Gleichzeitig können Sie seinen Fortschritt immer klar im Blick behalten und aktiver eingreifen, falls die Zeichen doch einmal nicht in die richtige Richtung zeigen sollten.

Quellen

  1. 1.Yeager, Dahl & Dweck, 2018. Forschungsübersicht: Informationen, die Jugendliche schon haben, immer wieder zu wiederholen, kann als Bevormundung ankommen; Ansätze, die ihren Wunsch nach Respekt und Status aufgreifen, haben mehr Erfolg.